DIY Masterkeyboard Midi, USB und CV-Gate
#21
Posted 17 February 2012 - 08:46
Ich bin letztens auf die Jungs von http://www.keyparts.co.uk/home gestoßen. Die planen etwas ähnliches. Leider nicht sooo kommunikativ ;)
Dinge, wie Transpose, etc. bräuchte ich persönlich gar nicht unbedingt. Das wäre nice2have, ansonsten würde ich das über meine Software (Plogue Bidule) lösen können.
Aber wie es immer so ist: Man könnte das ins unendliche spinnen! ;)
#22
Posted 17 February 2012 - 13:48
Aber wie es immer so ist: Man könnte das ins unendliche spinnen! ;)
Na dann Fang mal an rumzuspringen, immer her mit den Ideen;)
Gestern bin ich beim Midi noch auf PrG. Chance gestoßen, da sollte natürlich ein endlos Poti da sein zum einstellen des Programms.
Sequenzer ist eine gute Idee, wollte ich als nächstes Projekt nach dem Keyboard in Angriff nehmen aber analog.
Aber wenn ich mal so denke, ein kleiner feiner 8 stepp Sequenzer mit am Keyboard ist sicher ne tolle Idee.
Der ist dann aber digital oder?
Was soll noch dazu? Kommt schon raus mit den ideen;)
Schöne Grüße;)
#23
Posted 17 February 2012 - 15:12
Ich spinn mal rum:
- vorher überlegen, wieviel Sounds man tatsächlich gleichzeitig ansteuern will (sagen wir mal 8)
- pro Soundslot müssen bestimmte Sound-Parameter sofort steuerbar sein (bei Synths wären es z.B. Cutoff, Resonance, Decay, etc.)
- diese Parameter müssen leicht und schnell auf andere Controller routbar sein (z.B. aufs Controlpedal oder Modulationsrad)
- pro Soundslot müssen bestimmte Effekte schnell auswähl- und steuerbar sein (Reverb, Delay, Chorus, Phaser, Tremolo, etc.)
- jeder Sound muss möglichst schnell einer Splitzone zugeteilt werden. Das löst im Moment bei mir Bidule und zwar läuft das so: In Bidule habe ich 11 Splitzonen vordefiniert. Jeder Splitzone wird ein Midikanal zugeordnet, genauso wie jedem Sound ein fester Midikanal zugeordnet wird. Durch einen MIDIChannel Remapper kann ich nun per CC die Splitzonen auf die Sounds routen (oder umgekehrt) und so sehr schnell verschiedene Sounds auf der Tastatur verteilen. Darüber hinaus gibt es für jede Splitzone einen Transposer, der aber momentan nur im Oktavbereich arbeitet. Was anderes brauche ich auch nicht ;)
- wär geilo, wenn über jeder Taste eine LED eingebaut wird, die in einer bestimmten Farbe leuchtet, wenn diese Splitzone aktiv ist (natürlich in der Farbe, die dem Sound zugeteilt ist).
- Motorfader fürs Leveling, praktisch auch für Studioanwendung, selbstverständlich mit Modi-Umschaltung
- Halterung fürs iPad, ähnlich diesem Thread (http://midibox.org/f...er-midibox-64e/)
- Pads zum Abfeuern von Samples
Das wars erstmal ;) Ich denke, dass in solchen Projekten in Verbindung mit neuartiger Technik (iPad) jede Menge Potential und auch die Zukunft liegt.
Edited by FantomXR, 17 February 2012 - 15:13.
#24
Posted 17 February 2012 - 20:32
Sollte aber wenn so sein das man es. Nutzen kann Auch wenn das iPad nicht eingesteckt ist.
Muss aber dann sicher eine spezielle app geschrieben werden, oder?
#25
Posted 17 February 2012 - 20:48
Klar, die Bedienelemente sollten nichts mit dem iPad zu tun haben. Aber Dinge, wie Programmchanges, etc. realisiere ich dann übers iPad (mit der App Setlist Maker geht das wunderbar inkl. Anzeige von Noten. Besser gehts nicht). Außerdem dient das iPad bei mir als Bildschirm für meinen Live-PC. Mir ist es nur wichtig, das iPad in greifbarer Nähe zu haben und da würde sich eine Halterung im Panel einfach anbieten.
Ich hab heute mal ein bisschen im Frontdesigner rumgespielt. Siehe Anhang
Attached Files
Edited by FantomXR, 17 February 2012 - 20:49.
#26
Posted 17 February 2012 - 21:25
So fehlt wenn es weg ist;)
Erklär mal bitte einem Laien für was die fader?
#27
Posted 17 February 2012 - 21:42
Mario hat u.A. auch Geraete mit iPad-Halterung gebaut.
Gruss, Thorsten.
Buy TK a Beer Disclaimer: buying TK a beer gets you absolutely nothing in return likesuchas firmware enhancements, technical advices and MIDIbox troubleshooting assistance.
#28
Posted 17 February 2012 - 22:11
Der Mario ist ja gerade daran Schuld das ich nun so verückt auf diy synthis bin.
Sein shruthi Keyboard war der erste Gedanke den ich eigentlich so umsetzen wollte, dann aber doch zu einem vielseitigen masterkeyboard umgeschwenkt wurde.
;)
#29
Posted 18 February 2012 - 11:35
Interessant und ziemlich cool. Aber gerade die MIDI Controller sind dann auch recht festgelegt. Wenn man etwas in Richtung Customized-Keys anbieten würde, wäre das sicherlich eine Marktlücke (siehe momentan die Diskussionen im Musiker-Board). @Thorsten: Wieso machst du das eigentlich nicht ;)
@Acul: bzgl. Fader: Ganz einfach. Im Studiobereich kannst du sie zur Ansteuerung einer DAW (Cubase, Logic, etc.) verwenden und so komfortabler arbeiten. Auf der Bühne bräuchte ich die, um einerseits die Pegel meiner Sounds, andererseits den Pegel meines Monitors im Auge zu haben. Auch für Liverecording kann ich mir das gut vorstellen.
Edited by FantomXR, 18 February 2012 - 11:36.
#30
Posted 18 February 2012 - 11:54
ich möchte mich mal "offiziell" in diesen Thread einklinken, da ich ähnliches plane... dazu aber gleich etwas mehr.
Ich habe eine interessante Seite gefunden: http://www.creativegallery.nl geht da mal auf die Unterseite >dark quaternity<.
Nur so als Ideenträger...
Wobei ich gerade feststelle, dass ein Holzgehäuse doch recht gut aussieht...
Was möchte ich machen?
Ich möchte auf MidiBox-Basis ein 1-2 manualiges Keyboard bauen, das einen PC enthält, wo ich einerseits meinen VSampler unterbringe sowie etliche Soundfonts von gesampelten älteren Instrumenten (ich komme von der Wersi-Böhm-Orgelbauerei...früher), andererseits benutze ich die Software LiveStyler von N. Stellberg, die bei mir gut läuft und in der ich ebenfalls VST-Plugins laden kann.
Bedienung läuft über einen 15-Zoll ELO Touch (bischen groß alles, aber auch ohne Brille zu bedienen!), die wichtigen Bedienelemente sollen aber über Fader, Encoder und Taster gelöst werden.
Nachdem ich mehrere Masterkeyboards getestet habe, habe ich mich zum Selbstbau entschlossen, da ich beruflich "vorbelastet" bin und damit eigentlich keine Probleme habe.
Stecke allerdings noch in der Planungsphase (aber schon fortgeschritten), aber ich möchte mir dafür Zeit nehmen, weil ich nicht alles 2x machen möchte.
Das soll erstmal reichen... später mehr. Oder soll ich einen eigenen Thread aufmachen???
Die Unterstützung von Thorsten ist im übrigen wirklich exellent, und wenn sich einige von den bisherigen Ideen umsetzen läßt: Fantastisch!
#31
Posted 18 February 2012 - 12:52
Klar, das ist ein interessantes Thema. Zumal die Elektroniken von Doepfer sehr teuer (was große Tastaturen anbelangt) und von Fatar oft fehlerhaft und anfällig sind. Da sucht man gerne nach einer stabilen Lösung.
Ich bin letztens auf die Jungs von http://www.keyparts.co.uk/home gestoßen. Die planen etwas ähnliches. Leider nicht sooo kommunikativ ;)
Dinge, wie Transpose, etc. bräuchte ich persönlich gar nicht unbedingt. Das wäre nice2have, ansonsten würde ich das über meine Software (Plogue Bidule) lösen können.
Aber wie es immer so ist: Man könnte das ins unendliche spinnen! ;)
Wie kommst Du darauf, dass Fatar Tastaturen oft fehlerhaft und anfällig sind ? Ich habe bisher 17 verbaut inkl. MKE Elektronik von 2 - 5 Oktaven und hatte bisher noch nie einen Aussetzer.
Hast Du da andere Erfahrungen gemacht ?
Ich muss Dir allerdings recht geben, dass Doepfer verdammt teuer ist.
Von daher bin auch ich auf der Suche nach einer günstigeren Alternative vor allem mit polyphonem Aftertouch
Gruss
Mario
#32
Posted 18 February 2012 - 12:58
Ist dann aber auch nicht so einfach an die Midibox anzuschließen....
#33
Posted 18 February 2012 - 13:10
Ich habe mal eine ganze Weile in einem Musikhaus gearbeitet und da gab es doch auffällig viele Probleme, die auf die Elektronik in den Numa / Studiologic Teilen zurückzuführen waren.
"Zentrales Bedienelement"? Ich find es selbst auf dem iPad sehr umständlich, Potis zu bedienen. Fader sind dabei aber kein Problem.
Edited by FantomXR, 18 February 2012 - 13:12.
#34
Posted 18 February 2012 - 13:26
Ich red nicht von den Tastaturen. Ich schrieb: die Elektroniken!
Ich habe mal eine ganze Weile in einem Musikhaus gearbeitet und da gab es doch auffällig viele Probleme, die auf die Elektronik in den Numa / Studiologic Teilen zurückzuführen waren.
"Zentrales Bedienelement"? Ich find es selbst auf dem iPad sehr umständlich, Potis zu bedienen. Fader sind dabei aber kein Problem.
Oh ... sorry, dann habe ich das missvertsanden, da Du geschrieben hattest "von Fatar oft fehlerhaft". Dachte Du meintest die Tastaturen.
#35
Posted 18 February 2012 - 13:31
Potis auf dem iPad sind ein Graus....
Bei hoffrichter orgelbau bekommt man die fatar tp9s für 85€
Halbgewichtet anschlagdynamik und 61 Tasten.
Edited by Acul, 18 February 2012 - 13:37.
#36
Posted 18 February 2012 - 13:40
Es geht beim Musikmachen nichts über echte Bedienelemente, meiner Meinung nach. Auf einem Touch muss man immer draufgucken, was man macht. Ich benutze es nur, weil ich dann die Bedienelemente auf das Notwendigste beschränken kann...
Alles, was man nicht während des Live-Spiels machen muss, kann dann über den Touch gemacht werden, wie z. B. das Zusammenstellen der Presets, der festen Klangparameter und sowas. Ich habe auch eine Software für mein Android-Tablet, mit der ich die DAW (Cubase) bedienen kann. Manchmal ganz brauchbar, aber es erstzt keinesfalls einen echten Controller!
Deshalb sollen bei meinem Keyboard auch echte Fader, die aber spieltechnisch besser auf der linken Seite angeordnet werden, zum Einsatz kommen (linke Hand hat i.d.R. mehr "Luft"). Und eben richtige Taster zum umschalten der Presets und Instrumente.
Auch viele Keyboard-Hersteller haben sich in Touch-Bedienungen versucht, kommen bis jetzt letztendlich aber wieder auf "richtige" Drehknöpfe und Fader zurück. Auch wenn das etwas teurer ist.
Ich habe die neueren Fader-Teile von Steinberg (CME-Serie) für die Bedienung im Auge gehabt. Und auch probieren können. Aber mir sind richtige Fader lieber.
Zu den Elektroniken von Döpfer:
Von Fehleranfälligkeit habe ich da noch nichts gehört...
Wohl sind sie jedoch relativ teuer. Haben aber den Vorteil: Anschließen, etwas einstellen und funktioniert!
Muss mann dann selber wissen, ob´s einem den Mehrpreis wert ist...
#37
Posted 18 February 2012 - 13:56
Ich sehe das ähnlich bzgl. Touchscreen. Ich werde mein iPad nur zur Anzeige von (wenn nötig) Noten und für das übersichtliche Anordnen von Presets (in Form von PrgChg) bzw. Setlisten nutzen.
Ich hab die ganze Zeit überlegt, ob ich LED Ringe auf meinem Hardwarepanel haben möchte. Jetzt kam ich jedoch auf folgende Idee: Ich kann das Hardwarepanel 1:1 in meiner App (lemur) nachbauen und dort bekomme ich ja dann die momentan eingestellten Werte angezeigt. So spare ich einerseits das Gefrickel mit den LEDs, andererseits viel Programmieraufwand.
In meinem Fall sind die Fader nur für Pegeländerungen gedacht und da ich so gut wie immer mit beiden Händen irgendwas mache, ist es bei mir relativ wurst, wo sie angeordnet sind. Außerdem: Wenn man sich gut vorbereitet, braucht man die Fader live nicht mehr anzurühren. Aber für die Übersicht ist das schon gut.
Meiner Ansicht nach ist die Verbindung von Hardwarecontrollern (Fadern und Encoder) mit der digitalen Anzeigetechnik (iPad) eine sehr effiziente Möglichkeit, sich sein Setup zusammenzustellen und schnell zu arbeiten.
Ich nutze schon lange keine Hardwareworkstations mehr. Selbst der Kronos zeckt mich überhaupt nicht. Viel zu viel von allem, wenig wirklich überzeugendes, Plastikseitenteile (bei dem Preis!) und wenige Controller.
Und dabei weiß ich aus Erfahrung, dass viele Livemusiker einfach ein gutes Masterkeyboard mit einigen guten Controllern suchen für einen moderaten Preis. Das gibt es jedoch nicht auf dem Markt.
Doepfer = recht teuer, keine Controller
Fatar = preislich deutlich unter Doepfer (obwohl teilweise gleiche Tastaturen), anfällige Elektroniken, Controller fassen sich wie Spielzeug an
Und das wars ja auch schon....wenn sich da jemand drauf spezialisiert, hat er bestimmt erstmal ausgesorgt
#38
Posted 18 February 2012 - 14:51
Links:
www.de.rs-online.com/web/p/optische-encoder...encoder/6633209/
www.voelkner.de/products/42326/Led-Encoder-Ec11b1524b-Led.html?WT.mc_id=googlebase&utm_source=google&utm_medium=base&utm_campaign=D77876
#39
Posted 18 February 2012 - 14:57
Man koennte dann uebrigens auch die MIDIbox-spezifischen Einstellungen wie MIDI/CV-Konfiguration, Splitzonen, Velocity-Curve, Pitchbender-Verhalten (bspw. mit optionalen smoothing), Transponierung usw. darueber zugaenglich machen. Das waere dann auf alle Faelle komfortabler zu bedienen als ueber ein 2x20 LCD/6 Taster/1 Encoder basierten Menu-Interface.
@Mario: schoen dass Du mitliest!
Von daher bin auch ich auf der Suche nach einer günstigeren Alternative vor allem mit polyphonem Aftertouch
![]()
/edit: habe mich mittlerweile informiert, es ist ein spezieller Sensor im Keyboard integriert, der liese sich ueber einen freien ADC Kanal auswerten, wenn eine Taste gedrueckt ist.
Gruss, Thorsten.
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#40
Posted 18 February 2012 - 15:42
Ich stimme Dir uebrigens zu, dass Lemur in Verbindung mit den Hardware-Komponenten eine ideale Kombination ist.
Man koennte dann uebrigens auch die MIDIbox-spezifischen Einstellungen wie MIDI/CV-Konfiguration, Splitzonen, Velocity-Curve, Pitchbender-Verhalten (bspw. mit optionalen smoothing), Transponierung usw. darueber zugaenglich machen. Das waere dann auf alle Faelle komfortabler zu bedienen als ueber ein 2x20 LCD/6 Taster/1 Encoder basierten Menu-Interface.
@Mario: schoen dass Du mitliest!Weisst Du eigentlich, ob Aftertouch eine spezielle Mechanik benoetigt?
/edit: habe mich mittlerweile informiert, es ist ein spezieller Sensor im Keyboard integriert, der liese sich ueber einen freien ADC Kanal auswerten, wenn eine Taste gedrueckt ist.
Gruss, Thorsten.
Hi Thorsten,
ich wollt auch mal was sagen.
Yup genauso ist es. Ein Drucksensor. Leider sind die Drucksensoren der Fa. Fatar nicht besonders empfindlich, somit fast nicht zu gebrauchen. Abgesehen davon, dass sie nur Channel Aftertouch liefern.
Eine polyphone Aftertouch Tastatur konnte ich noch nirgends entdecken, es sei denn man schlachtet einen CS-80 aus.
Gruss
Mario
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